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  • »X-Ray« ist männlich
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Beiträge: 3

Wohnort: Dem Allgäu

Beruf: Azubi im Großhandel

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1

Freitag, 19. November 2004, 14:44

Brauche bitte eure Meinung!

Hallöchen Zusammen

Ich will euch mal kurz meine Geschichte erläutern:

Wurde im Juni 2003 mit 2,2 Promille am Steuer erwischt (Ersttäter, in der Probezeit).

Habe mir danach zwar gedanken gemacht aber "leider" nichts verändert.
Erst im Februar diesen Jahres habe ich mich dann endlich mal gefragt ob ich wirklich so weitermachen will, und ich kam zu dem Entschluss von nun an Abstinent zu leben. Im Mai gieng ich dann zu meiner MPU Stelle und nahm dort eine Beratungsstunde. Um allgemeines zu klären und wie ich am besten an die Sache herangehen sollte. Im weiteren Gespräch empfiel mir die nette Dame, ich solle doch am Kurs Freyung teilnehmen. Der Kurs zog sich über zwei Monate hin mit 7 x 3 Std. . Ich muss gestehen obwohl ich am anfang zweifel hatte, hat mir der Kurs wirklich viel geholfen und mir auch neues Selbstvertrauen gegeben. Habe in der Zeit seit Februar auch fleißig Leberwerte gesammelt (alle im Normbereich).
Ich habe mich in diesen 9 Monaten um Neunzig grad gedreht, bin endlich wieder in einer glücklichen Beziehung und verliere keinen Gedanken mehr an Alkohol.(War leider nicht immer so!)

Nun meine Frage an euch:

Würdet ihr mir raten noch etwas zu warten oder stünde einer MPU im Dezember eigentlich nichts mehr im Wege?

Danke schon im voraus! :ausheck
.Nicht jeder der etwas bewegen will, schwimmt mit dem Strom ;)


:wand

2

Freitag, 19. November 2004, 19:10

Hallo Du!

Warum solltest du nicht die MPU machen? Hast du noch Zweifel? Du sagst doch selber, daß du dich sehr verändert hättest und der Kurs dir viel gebracht hätte. Wenn du dir über die Problematik, die zu dem Vorfall geführt hat, bewußt bist und diese gewonnene Erfahrung sinnvoll in deine Zukunft umsetzen kannst, ist einer MPU sicher nicht abzuraten.

Ich kenne mich mit solchen Kursen leider nicht genauer aus. Wichtig ist, daß auf deine persönliche Problematik genug eingegangen wurde und du dir dessen auch bewußt bist. Und wenn du für dich beschlossen hast, in Zukunft abstinent leben zu wollen, dann mußt du genug Gründe vorweisen können, die das auch glaubhaft begründen.

Ich denke mal, daß du noch recht jung bist, also mußt du umso stichhaltigere Gründe haben, die eine Abstinenz für die Zukunft glaubhaft machen lassen!

Wenn es dir zeitlich noch möglich ist, würde ich an deiner Stelle noch einen Verkehrspsychologen aufsuchen, hat mir damals als Wiederholungstäterin sehr viel gebracht. Ansonsten, les dir hier viel durch und glaub an dich und sei in der Lage, deinen damaligen Vorfall zu begründen und deine für dich festgelegte Zukunft glaubhaft zu dokumentieren.

Viel Glück
Betty

Ach noch etwas vergessen (bin schon lange von dem Thema weg...). Um Abstinenz glaubhaft machen zu können, muß diese bereits 1 Jahr praktiziert worden sein. Für dich sollte also "Kontrolliertes Trinken" gelten...
Gruß von Betty

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BettyBlue« (19. November 2004, 19:12)


3

Freitag, 19. November 2004, 19:29

Zitat

Original von BettyBlue
(bin schon lange von dem Thema weg...). Um Abstinenz glaubhaft machen zu können, muß diese bereits 1 Jahr praktiziert worden sein. Für dich sollte also "Kontrolliertes Trinken" gelten...


DAS IST FALSCH
, Betty.

Abstinenz hat nichts mit dem Zeitraum als solches zu tun.
Sondern wenn, mit dem dem Trinkverhalten.
Bei Sucht ist Abstinenz über 1 Jahr Pflicht.


Ganz deutlich nochmals:

MISSBRAUCH = mindestens 6 Monate Abstinenz oder kontrolliertes Trinken, keine Leberwertepflicht.

ABHÄNGIGKEIT = mindestens 1 Jahr Abstinenz und 12 Monate Leberwertepflicht.

Vergleiche auch:
Begutachtungsleitlinien Mißbrauch
Begutachtungsleitlinien Abhängigkeit

im FAQ - Bereich, MPU-Alkohol
Besser heimlich schlau, als unheimlich blöd.

4

Freitag, 19. November 2004, 19:40

Oh, na gut, ich laß mich da gerne belehren... wie gesagt, bin nicht mehr so drin in dem Thema.

Und trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung, daß es schwierig sein wird, dem MPU-Gutachter eine dauerhafte Abstinenz glaubhaft zu machen. Ich halte da kontrolliertes Trinken für einfacher.

Grüßle
Gruß von Betty

Loretta

unregistriert

5

Freitag, 19. November 2004, 19:44

Das kommt immer auf die Argumentation an. Das gehört zur Vorbereitung und das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Beides kann man entsprechend begründen.

Es muss nachvollziehbar und glaubhaft sein.
Dazu gibt es 2 Möglichkeiten:
- Du hast es gelebt
oder

- Du bist schauspielerisch begabt bzw. begnadeter Lügner.

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