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Dienstag, 28. Februar 2006, 07:21

Unfall mit 2,2 und nun Mpu was nu??

Erstmal guten morgen und ich bin sehr froh das ich euch gefunden habe, denn ich konnte sehen das ich nicht der einzige bin der so eine Dummheit begangen hat, aber nun zu meinem anliegen.

Und zwar habe ich im Juni letzten Jahres eine Unfall unter Alkohol begagen und das mit 2,2 Promille...Ja ich weiß das ist alles scheiße, aber es ist passiert und ich ärgere mich darüber ziemlich dolle und wenn ich könnte dann würde ich dies auch wieder zurück nehmen, aber leider geht das nicht...

Am 14.November hatte ich dann die Verhandlung zu diesem Geschehen und der Richter sprach dann noch eine Strafe von 5Monatan mit behalt der letzten 5 Monate, also insgesamt waren es dann 10Monate(ich weiß bin ziemlich glimpflich davon weggekommen was die Zeit angeht) und dazu kam dann noch eine Geldstrafe in Höhe von 400€ +Gerichtskosten(Blutabnahme et.c) von 250€+der Sachschaden an meinem Auto.
Ich denke mir wenn ich die anderen Themen hier durchlese dann kann ich nur von Glück reden das es nicht so viel wurde.

So als ich dann den Gerichtsbeschluss mitte Januar bekam stand dort drinne das ich mich bei der zugehörigen Zulassugsstelle melden solle und in dem Wisch zur Info stand drinne das ich mich 3 Monate vor dem Ende der Frist dort melden sollte, aber dies ging numal nicht da genau 3 Monate vor Ende ich noch keinen Brief bekommen hatte, aber dennoch als er da war der Breif bin ich sofort hingegagen und habe mich informiert.
Natürlich wurde mir die MPU vorgesetzt und ich sollte ein Aufbauseminar machen.
Alles klar Anmeldung zur MPU gleich dort gemacht, aber für das Seminar muss ich mich noch Anmelden.

So meine Geschicht ist folgendermaßen.
Ich lebe in einem Freundeskreis in dem es sich am Wochenende fast nur um den Alkohol dreht und natürlich habe ich immer fleißig mitgemacht das mir zu dem einen Zeitpunkt zum Verhängniss wurde..Nunja nach dem Unfall sagten alle zu mir die ich fragte wenn du zur MPU musst dann musste ab jetzt komplett mit dem Alkoho aufhören, aber dies nahm ich nicht ernst und trank trotzdem das ein oder andere Wochenende etwas eon paar male auch ein bisschen mehr, das letzte mal als es ein bisschen mehr wurde war Sylvester, aber seit dem so gut wie rein garnichts mehr, ausser vielleicht 2 Bier mal, aber seit dem Unfall hat sich sowieso mein Trinkverhalten stark geändert.

Nun zu meinen Fragen und zwar geht es darum ob es sicht negativ auf meine Blutwerte bei der Mpu auswirkt das ich an Sylvester ein bisschen mehr Getrunken habe oder ob sie bis zum Tag der MPU wieder auf Normalwert gehen könnten(?), denn es ist mir erst jetzt bewusst geworden das ich es doch sein lassen sollte, aber ihr kennt das wenn man am Wochenende weggeht das jeder einem was andrehen will.

Was soll ich dem Psychologen schildern..Das ich vor dem Unfall fast jedes Wochenende oder nur etwas jedes 2. getrunken habe?
Ich weiß mit 2,2 denkt der eh das ich fast abhängig war, aber das kann ich nicht bestätigen denn unter Abhängigkeit verstehe ich das man es tun muss, aber das Verlangen hatte ich nicht..und was wäre das beste was ich ihm sagen kann was nach dem Unfall passiert ist...das ich rein garnichts mehr trinke(ich denke mal das wird er eh nicht gluab) das ich ab und an noch ein bisschen was trinke, aber mich nie wieder in so einen Vollrausch begangen habe oder was meint ihr was ich ihm sagen soll...habe ien wenig Angst vor diesem Tag was ich dem an besten sagen soll..

Leider war mein Vater eine längere Zeit Alkoholiker und meiner Verwandeten(inbegriffen auch mein Vater) habe auch ihren Führerschein durch Alkohol verloren und sollte ich dieses angeben wenn ich danach gefragt werde?

Noch eins..Was passiert bei diesem Aufbauseminar?Dies ist doch beim TÜV oder nicht?

Ich weiß es sind viele Fragen, aber ich möchte meine FS sehr gern wieder haben und auch nie wieder solche Dummheiten machen...

Ich hoffe ihr könnt mir die Angst nehme und mit ein paar Ratschläge dazu geben dafür wäre ich euch sehr sehr sehr Dankbar.

  • »Morgan« ist männlich

Beiträge: 104

Wohnort: Stuttgart

Beruf: Speditionskaufmann

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2

Dienstag, 28. Februar 2006, 13:58

Hallo und Willkommen,

wo fangen wir denn an!
Da du ein Aufbauseminar machen mußt denk ich mal dass du noch in der Probezeit bist.

Hast du dich in irgendeiner Form über die MPU informiert?
Hast du Leberwerte gesammelt?
Weißt du Termin für MPU schon?

Du solltest dich entscheiden wie du in Zukunft mit Alkohol umgehen willst. Es gibt zwei Möglichkeiten:

- Abstinenz
- kontrolliertes Trinken

Der Gutachter will aber dass du eine von diesen Möglichkeiten ein gewisse Zeit schon erfolgreich angewendet hast.
Dass sind bei der Abstinenz 12 Monate und beim kontrollierten Umgang mit Alkohol 6 Monate.
Deshalb denke ich dass du mit der MPU noch warten solltest.
Arbeite deine Vergangenheit auf. Oder hast du dass vielleicht schon gemacht?
"Danach ging ich einen Schritt und es wurde mir klar: Dieser Weg wird steinig sein"

3

Dienstag, 28. Februar 2006, 14:06

Zitat

Original von Morgan

- Abstinenz
- kontrolliertes Trinken

Der Gutachter will aber dass du eine von diesen Möglichkeiten ein gewisse Zeit schon erfolgreich angewendet hast.
Dass sind bei der Abstinenz 12 Monate und beim kontrollierten Umgang mit Alkohol 6 Monate.


das ist falsch!
die zeitspanne hat nichts mit abstinenz oder kontrolliertem trinken zu tun,
sondern mit abhängigkeit oder mißbrauch.

nochmal:
nur bei alkoholabhängigkeit ist eine
abstinenz von mindestens 12 monaten pflicht, nach abgeschlossener entwöhnungsmaßnahme.
leberwerte-beibringung ist pflicht.

bei mißbrauch gilt:
auswahl zwischen
- Abstinenz
- kontrolliertes Trinken
beides muß mindestens 6 monate
praktiziert worden sein, un als zufriedenstellend empfunden werden.
leberwerte-beibringung keine pflicht.
Besser heimlich schlau, als unheimlich blöd.

4

Dienstag, 28. Februar 2006, 14:16

Erstmal danke für die schnellen Antworten.

Ich habe mit den Infos sammeln erst angefangen als ich wusste das ich zur MPU also erst Mitte Januar und ich konnte keine 6 Monate meine Blutwerte sammeln da ich den Gerichtstermin am 14.November hatte und von diesem Zeitpunkt wude noch eine Spanne von 5 Monaten ausgehändigt und doof wie ich war habe ich mich dann auch gleich als der Gerichtsbeschluss bei mir im Briefkasten lag angemeldet zur MPU..

Ist das denn sehr schlimm wenn ich keine Leberwerte vorlege?

5

Dienstag, 28. Februar 2006, 17:13

Zitat

Original von NoTeac
Ist das denn sehr schlimm wenn ich keine Leberwerte vorlege?


wenn du mißbräuchler bist, bist du nicht dazu verpflichtet.
ich würde dir trotzdem raten, zu deiner eigenen sicherheit, jetzt mal zapfen zu lassen.
dann weißt du, ob mit deiner leber alles ok ist.
denn das ist eine der voraussetzungen für ein positiv.
du musst haben: ggt, gpt, got, mcv.
sag das dem doc.

und lese dazu mal das hier
urinanalyse und haartest kannst weglassen, ist für die drogis.

und zum allgemeinen mpu-verständnis
das auch
wichtig dabei auch die begutachtungsleitlinien.
du musst dir schon sicher sein, was für dich zutrifft....
- mißbrauch
- abhängigkeit
...und das dementsprechend argumentieren können.

nun ja...was du sagen sollst?
am besten die wahrheit.
wenn du sowieso noch trinkst, wird er psycho schnell merken, dass du lügst, wenn du behauptest, du bist abstinent.
wenn du "bissl" trinkst, nennt man das "kontrolliertes trinken",
lies dazu hier
Besser heimlich schlau, als unheimlich blöd.

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