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Sonntag, 17. Juni 2007, 10:53

Wiederholungstäter 1,44 Promille

Hallo Zusammen,

bin ganz neu hier und habe folgenden Fall:

Ich bin das 2te mal mit Alkohol auffällig geworden.
Vor 4 1/2 Jahren hatte ich meine erste TF. Damals 0,9 Promille. Was noch hinzukam war, dass ich in der Nacht Ecstasy konsumiert hatte. Das Erste und letzt Mal allerdings. Die Polizei fand noch Reste der Tablette bei mir in der Tasche.
Zunächst bekam ich 3 Monate Fahrverbot wegen der TF - dann wurde mir aber aufgrund des Drogenkonsums der Führerschein entzogen.
Mit einem positiven Fachärztlichen Gutachten bekam ich dann meinen Führerschein nach ca. 3,5 Monaten wieder. Damals war ich Student und der Entzug der Fahrerlaubnis war kein Verlust, da ich sowieso kein Auto hatte. Folglich war der Lerneffekt sehr gering. Ich machte mir auch keine Gedanken über mein Alkoholkonsum. Drogen habe ich seit dieser Zeit keine mehr genommen.Es war das erste und das letzte mal.

Am 10.12.2006 wurde ich abermals auffällig mit Alkohol im Verkehr. Diesmal mit 1,44 Promille. 10 Monate Führerscheinentzug.

Ich habe mich dann sehr schnell schlau gemacht, was alles auf mich zukommen wird und mir ist klar geworden, dass scih eine grundlegende Änderung in meinem Verhalten zum Alkohol einstellen muss, damit mir soetwas nie mehr passieren wird.
Ich habe mich in Foren informiert, Bücher gelesen und praktiziere nun seit Anfang Januar 07 KT.
D.h. ich habe mir auch einen Trinkkalender aufgestellt, in dem ich protokolliere was, wann und wieso ich getrunken habe.
Ebenfalls lasse ich in regelmäßigen Abständen LW bestimmen. Alle im grünen Bereich, wobei der erste im Januar leicht erhöht war.

Nun bin ich aber doch unsicher geworden, da ich von vielen nun gehört habe, dass eine abstinente Lebensweise gefordert wird wenn man Wiederholungstäter ist. Stimmt das? Und kann mir die erste TF noch zum Verhängnis werde, da damals noch Drogen im Spiel waren.
Habe mir nun kommenden Donnerstag zusätzlich einen Termin beim Verkehrspsychologen gemacht, um mir weitere Tipps zu holen, dass das KT auch weiterhin KT bleiben wird und ein bischen näher meine innernen Trinkmotive zu erforschen.

Vielen Dank schon mal für eure Anworten :)

2

Sonntag, 17. Juni 2007, 11:00

RE: Wiederholungstäter 1,44 Promille

hi shaddy,

Zitat

Original von shaddy
Nun bin ich aber doch unsicher geworden, da ich von vielen nun gehört habe, dass eine abstinente Lebensweise gefordert wird wenn man Wiederholungstäter ist. Stimmt das?


nein, das stimmt nicht.

abstinente lebensweise wird nur gefordert, wenn alkoholabhängigkeit vorliegt.

du solltest bei der führerscheinbehörde akteneinsicht in deine verkehrsakte verlangen.
das ist dein gutes recht. einfach mal anrufen und nachfragen.

die einsicht ist wichtig, damit du weißt, was darin steht und was damit auch ein mpu-gutachter weiß.
gerade wenn die drogensache in der verkehrsakte steht.

zum verhängnis werden...sicher nicht, aber darauf eingegangen wird wohl schon.
wie gesagt...wenn der gutachter kenntnis davon hat.
Besser heimlich schlau, als unheimlich blöd.

3

Sonntag, 17. Juni 2007, 20:25

RE: Wiederholungstäter 1,44 Promille

Hallo Floechen,

erstmal vielen dank für die schnelle Antwort.
Du kennst dich denke ich gut aus. Kannst du mir vielleicht sonst noch ein paar gute Ratschläge geben wie ich am besten weiter machen soll. Ist Kt der richtige Ansatz. Also ich muss sagen für mich war es auf jeden Fall ein riesiger positiver Vortschritt.

4

Sonntag, 17. Juni 2007, 20:36

natürlich ist kt ein richtiger ansatz,
deine verhaltensänderung muß positiv und zufrieden erlebt werden.

das ist eine grundvoraussetzung um die mpu zu bestehen.

und du bist mit kt zufrieden...alsp passt das.

führe weiterhin dein trinktagebuch. das ist sehr gut.

alles was ich von dir gelesen habe, hört sich gut an. du hast da schon intensiv was in die wege geleitet.

hast du denn schon nen mpu termin?

5

Montag, 18. Juni 2007, 06:48

Hallo Flöchen,

nein einen Termin habe ich noch nicht. Ich kann erst am 21.07.07 meinen FS wieder neu beantragen. D.h. dann werde ich auch von der Führerscheinstelle die Aufforderung bekommen eine positive MPU vorzulegen. Ist es ratsam vorher noch einen Verkehrspsychologen aufzusuchen? Und gibt es eigentlich große Unterschiede zwischen den Begutachtungsstellen?

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