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  • »Atakan« ist männlich
  • »Atakan« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 112

Wohnort: Berlin

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1

04.12.2003, 16:34

Ich hatte 2,74 o/oo, Alk im Blut.

Hallo erstmal an alle Forum User,

Als erstes möchte ich kurz mein Vorgeschichte erzählen. Ich habe in Berlin Wohnhaft, habe aber in Mannheim gearbeitet. Ich bin in den letzten zwei Jahren, bevor ich den Führenschein abgegeben habe fast jedes Wochenende nach Hause gefahren, also fast jede Woche 1300 km.

Das letzte mal war es aber anders: Ich sollte am Samstag arbeiten,obwohl ich gerne fahren wollte, habe mich aber bereit erklärt zu bleiben. Also Freitag abend saß ich ganz alleine in meiner Pension und hatte schon ne menge getrunken gehabt, bis mein Handy klingelte und der Bauleiter, sich ganz erfreut meldete, ich könne doch nach Hause fahren, die morgige Arbeit würde ausfallen. Da war ich einfach sauer, aber richtig.

Ich konnte nicht mehr fahren, dann habe ich aus Frußt noch mehr getrunken, und mir überlegt:"Was machst du hier? Du hättest doch schon fast zu Hause sein können."

Der Schock traf mich, als ich irgendwann die Polizeikelle sah und ich wusste, jetzt ist alles aus. Bei der BAK hatte ich 2,74 o/oo.
(Ich hatte einen Black Out, und wo ich die Polizeikelle sah, war ich nur noch 80 km von Berlin weg, ich bin also aus Mannheim losgefahren, und mit 2,74 o/oo im Blut, 550 km weit gekommen. Ich habe das gar nicht bei der Polizei erzähllt, es wurde nie Aktenkundig.

Ich durfte natürlich nicht mehr weiter fahren, und habe mich abholen lassen. Das passierte alles im August 2002.

Bis November 2002 habe ich weiter getrunken. Am 20 November 2002
kam das Urteil. 1 Jahr Führerschein entzug, bis 18.11.2003 Sperre.
Den Antrag auf Wiedererteilung habe ich rechtzeitig gestellt.

Jetzt bin ich seit dem 20. November 2002 trocken. Mit dem Aufhören hatte ich keine Schwierigkeiten. Ich habe meine Leberwerte seit August 2003 monatlich dokumentieren lassen. War zweimal bei Caritas wegen Suchtberatung, und gehe zu zwei verschieden Gruppentreffen wöchentlich - alles mit Bescheinigungen. Und ich war jetzt bei Pima Mpu-Infoabend.

So und nun meine Fragen an Euch:

1 - Bei der MPU muß ich ehrlich sein, wenn ich jetzt erzähle, daß ich eine 550 km Strecke besoffen gefahren bin, war ja bis jetzt nicht Aktenkundig gewesen, was wird die Führerscheinstelle dazu sagen. Können die mich nochmal verurteilen?

2 - Was wird die MPU Stelle dazu sagen ?

3 - Habe ich einen Alkohol Mißbrauch, oder eine Alkohol Gewöhnung gehabt. Was ist positiver bei der MPU.

4 - Warum sollte ich die Wahrheit sagen, wenn das zu meinem Nachteil wäre.

5 - Wie soll ich das erkären, was ich besoffen, 80 km von Berlin entfernt, meinem Wohnort, auf der A9 zu suchen hatte?


Ich würde mich auf jede Hilfe und Ratschlag freuen und bedanke mich im Voraus!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Atakan« (06.12.2003, 14:37)


Haribo

*** MPU-Verteidiger ***

  • »Haribo« ist männlich

Beiträge: 2 179

Wohnort: Köln

Beruf: so was rechtliches

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2

04.12.2003, 16:53

Das solltest du auch, denn so ist die Geschichte einfach nur unverständlich.

3

04.12.2003, 23:13

Hi Atakan,

vielleicht mal vorab: Erstelle doch einfach neue Antworten, damit es übersichtlicher bleibt. Irgendwas ständig zu editieren bringt andere Mitglieder und Leser nur durcheinander.

Zitat

Bei der MPU muß ich ehrlich sein, wenn ich jetzt erzähle, daß ich eine 550 km Strecke besoffen gefahren bin, war ja bis jetzt nicht Aktenkundig gewesen, was wird die Führerscheinstelle dazu sagen. Können die mich nochmal verurteilen?

Wenn es nicht in der Akte steht, ist es auch nicht Gegenstand der MPU. Es geht um die eine Fahrt und nicht um Fahrten, die gewesen sein könnten. Im Gutachten soll festgestellt werden, ob Du geeignet bist, in Zukunft ohne Alk ein KFZ zu führen und nicht, welche Straftaten Du gemacht hast.

Zitat

Was wird die MPU Stelle dazu sagen ?

siehe oben

Zitat

Habe ich einen Alkohol Mißbrauch, oder eine Alkohol Gewöhnung gehabt. Was ist positiver bei der MPU.

Missbrauch! Bei Deiner BAK wird Abstinenz gefordert. Hierzu können Dir andere Mitglieder mehr sagen, weil ich mich mit abstinenz noch nicht beschäftigt habe.

Zitat

Warum sollte ich die Wahrheit sagen, wenn das zu meinem Nachteil wäre.

Was ist denn die Wahrheit? Kennst Du sie denn schon selbst?
Im Laufe der nächsten Zeit wirst Du auch darüber mehr erfahren, musst es nur erst mal richtig verstehen. Aber das ist hier ja kein Problem.

Zitat

Wie soll ich das erkären, was ich besoffen, 80 km von Berlin entfernt, meinem Wohnort, auf der A9 zu suchen hatte?

Mit der Beantwortung der Frage kannst Du im Moment noch warten. Die Antwort kommt sicher bals von alleine.

Zitat

Bis November 2002 habe ich weiter getrunken.

Warum hast Du weiter getrunken?

Zitat

Jetzt bin ich seit dem 20. November 2002 trocken.

Wie kam es zu dem Entschluss, dass Du nicht mehr trinken wolltest?

Zitat

Mit dem Aufhören hatte ich keine Schwierigkeiten

Ob das so ist, wird Dir keiner abnehmen, auch wenn es so war. Warum hast Du denn erst im November aufgehört?

Was die Leberwerte angeht, ist es besser, die Antworten der Jungs und Mädels abzuwarten, die damit mehr Erfahrung haben.

Stecke den Kopf nicht in den Sand und warte auch noch andere Antworten ab. Ich empfehle Dir, so viel wie möglich hier im Forum zu lesen und Du stellst früher oder später fest, dass die meisten Antworten schon geschrieben sind.

Gruß, Dingsbums
Man gewinnt neue Einsichten, wenn man seine Betrachtungsweisen ändert,
auch gegenueber schwierigen Situationen.

4

05.12.2003, 04:49

RE: Ich hatte 2,74 o/oo, Alk im Blut.

Hallo
dann muß ich mal IMHO

Atakan

Zitat

Mit dem Aufhören hatte ich keine Schwierigkeiten.

Glaubt kein Mensch, wenn Du mit 2,7 % über 500 km gefahren bist, bist Du Alkohol gewöhnt, sonst hätte es eigentlich nach 10- 50m ein Unfall gegeben.

Zitat

Bei der MPU muß ich ehrlich sein, wenn ich jetzt erzähle, daß ich eine 550 km Strecke besoffen gefahren bin,

Es macht keinen Unterschied ob es 500 oder 50 km gefahren sind, schon nach 1 km wird eine Alkohohlgewöhnung vorrausgesetzt.

Zitat

war ja bis jetzt nicht Aktenkundig gewesen, was wird die Führerscheinstelle dazu sagen. Können die mich nochmal verurteilen?

nein!

Zitat

Was wird die MPU Stelle dazu sagen ?

siehe oben, bei der Promille und dann noch so weit unfallfrei gefahren, zeugt von einer sehr hohen Alkoholgegwöhnung.

Zitat

Habe ich einen Alkohol Mißbrauch, oder eine Alkohol Gewöhnung gehabt. Was ist positiver bei der MPU.

Missbrauch: nein, Gewöhnung: sehr hoch, positiver: gibts nicht

Zitat

Warum sollte ich die Wahrheit sagen, wenn das zu meinem Nachteil wäre.

Du mußt da noch viel lernen, wenn Du morgen die MPU machst fällst Du mit dieser Einstellung schon durch. Man kann sicher auch mal was verheimlichen aber das funktioniert nur wenn man sich mit der Materie beschäftigt hat. Leider kann ich das bei Dir nicht mal in Ansatz erkennen. Obwohl die Sache mit Caritas schon was hat. Wenn ich dort aber nur meine Zeit absitze und nichts lerne hat das nichts.
Diesen Eindruck erzeugst Du aber duch deine Fragen! Jemand der 1 Jahr Zeit hat sich auf eine MPU vorzubereiten, stellt nicht solche Fragen!

Zitat

Wie soll ich das erkären, was ich besoffen, 80 km von Berlin entfernt, meinem Wohnort, auf der A9 zu suchen hatte?

Ohne Worte, siehe oben

Ich denke das Du noch garnichts gelernt hast.
Es gibt Bücher über die MPU, ich glaube Du hast keins oder es nicht verstanden. Kann auch sein das Du denkst: "Du stehst über allem"
Die Caritas, so Du denn aktiv dort warst sollte schon einige Fragen klären.
Ich bin aber echt erstaunt das einer nach einem Jahr die Fragen eines absolouten Beginners hier äußert.

Hab Dein Posting noch mal gelesen und festgestellt das Du ja in einem Jahr erst 2x bei der Caritas warst. In einem Jahr?

Oh man da mußt Du echt mal was tun. Außer Du willst Deinen FS nie wieder haben.
1. Blutwerte aller 4-6 Wochen
2. regelmäßig zu Caritas (jede Woche)
3. Buch über MPU lesen und verstehen, die MPU Vereine machen auch Infostunden was nix kostet und jeder kommen kann, dort werden auch die Bücher vorgestellt.
4. die Situation ein bisschen ernster nehmen

Mach was
Gruß Haxley

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Haxley« (05.12.2003, 05:07)


Haribo

*** MPU-Verteidiger ***

  • »Haribo« ist männlich

Beiträge: 2 179

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Beruf: so was rechtliches

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5

05.12.2003, 07:03

Bei dem BAK und der gefahrenen Strecke könnte ein Psychologe durchaus auf die Idee kommen, von Abhängigkeit zu sprechen, oder? Denn mit einem Promillewert, bei dem wir alle Vergiftungserscheinungen hätten, 500km zu fahren.... Auf alle Fälle ist bei dir totale Abstinenz angesagt.

Und es ist dir nicht schwer gefallen, aufzuhören??? Über diese Aussage solltest du nachdenken. Wie hat dein Umfeld reagiert? Welche Veränderungen hast du festgestellt?

Du bist erst am Anfang mit der Aufarbeitung. Wie war dein Trinkverhalten bis November letzten Jahres?

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