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02.10.2013, 12:06

Fahrradunfall mit 1,66 Promille

Fuer meinen ersten beitrag moechte ich keinen Roman schreiben, deshalb der Fall in Kuerze:

Am 2.6.2013 bin ich beim Nachhausefahren mit 1,66 Promille auf dem Fahrradweg gestuerzt und habe mir dabei das Schluesselbein gebrochen.
Es war ausser mir niemand beteiligt. Zufaellig vorbei kommende Passanten haben den Rettungsdienst gerufen.
Dann kam auch noch die Polizei und hat einen Atemalkoholtest gemacht (1,59 Promille).
Im Krankenhaus wurde dann noch eine Blutprobe entnommen, die einen Alkoholwert von 1,66 Promille ergab.
Inzwischen habe ich einen Strafbefehl bekommen und auch bezahlt.
Bei dem Promillewert muss ich ja eine MPU machen.
Ich habe mich auch schon mit der Problematik des kT's auseinandergesetzt.
Ein Problem habe ich, bei dem Ihr mir vielleicht helfen koenntet.
Ich habe 1992 einen Autounfall mit 2,0 Promille verursacht. Der Fuehrerschein war 12 Monate insgesamt weg.
Ich habe ihn aber danach nach einer positiven MPU wiederbekommen.
Danach habe ich beim Fahren mit dem Auto absolut keinen Alkohol mehr getrunken (scheint unwahrscheinlich,ist aber wahr).
Mit dem Fahrrad, als Fussgaenger oder Beifahrer war ich allerdings nicht so kosequent, da ich dem Irrglauben verfallen war, dass mir dabei nichts passieren kann.
Da die alte Straftat eigentlich geloescht sein sollte, stehe ich also als Ersttaeter da.
Ich moechte es aber in das Gespraech mit dem Psychologen einbringen, da es ja entscheident fuer meinen Umgang mit Alkohol beim Autofahren war.
Was mein Ihr, erwaehnen oder nicht erwaehnen?

mark8568

"Dampfplauderer"

  • »mark8568« ist männlich

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2

02.10.2013, 17:55

Hallo merlin987 :will

Ich habe mich auch schon mit der Problematik des kT's auseinandergesetzt.
Dazu kannst Du hier noch einiges dazu lesen. >>>klick<<<
Ich habe 1992 einen Autounfall mit 2,0 Promille verursacht. Der Fuehrerschein war 12 Monate insgesamt weg.
Sollte längst verjährt sein, aber ein Einblick in die Führerscheinakte schafft Klarheit. Anruf bei der FsSt tätigen, Termin ausmachen und Einsicht in die Akte nehmen.
Danach habe ich beim Fahren mit dem Auto absolut keinen Alkohol mehr getrunken (scheint unwahrscheinlich,ist aber wahr).
Sicher zieht jeder seine Lehren daraus, nach einem solchen Ereigniss fangen viele an, nachzudenken, aber.....
Mit dem Fahrrad, als Fussgaenger oder Beifahrer war ich allerdings nicht so kosequent, da ich dem Irrglauben verfallen war, dass mir dabei nichts passieren kann.
...Du siehst ja, das Du wahrscheinlich aus Unwissenheit diese Konsequenzen nicht gesehen hast.
Da die alte Straftat eigentlich geloescht sein sollte, stehe ich also als Ersttaeter da.
Wie gesagt. Einsicht in die Akte nehmen. Nur dann weiss man, was dort noch steht. Stehen die alten Sachen noch drinnen, dann unter Hinweis auf die Verjährung rausnehmen lassen. In deinem Fall ist das ganze spätestens 10 Jahre nach FS-Neuerteilung erledigt.
Ich moechte es aber in das Gespraech mit dem Psychologen einbringen, da es ja entscheident fuer meinen Umgang mit Alkohol beim Autofahren war.
Was mein Ihr, erwaehnen oder nicht erwaehnen?
Würde ich im Fall von KT nicht machen, da es GA gibt, die einen solchen Vorfall dazu hernehmen, einem totale Abstinenz aufs Auge zu drücken.

Fage meinerseits. Hast Du schon die Aufforderung zur MPU bekommen?
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup:

3

03.10.2013, 07:35

Ich habe noch keine Aufforderung zur MPU erhalten.
Ich hoffe, dass ich diese beruehmte 6-Monatsfrist ueberschreite mit der Aufforderung zur MPU.

Die Erwaehnung der Trunkenheitsfahrt vor ueber 20 Jahren ist auch nur gedacht, um zu erklaeren, warum ich ploetzlich mit dem Trinken aufgehoehrt habe.
Der Psychologe wird mir doch nie abnehmen, dass ich einer ploetzlichen Eingebung gefolgt bin.
Ich moechte bei der ganzen Sache auch so ehrlich wie moeglich vorgehen.

mark8568

"Dampfplauderer"

  • »mark8568« ist männlich

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4

03.10.2013, 10:08

Ich hoffe, dass ich diese beruehmte 6-Monatsfrist ueberschreite mit der Aufforderung zur MPU.
Welche 6Monatsfrist? Die FsSt kann bei berechtigten Zweifeln jederzeit eine MPU anordnen. Das kann auch nach 2 Jahren sein.
Ich moechte bei der ganzen Sache auch so ehrlich wie moeglich vorgehen.
Klingt gut. Ehrlichkeit ist der beste Weg, so etwas anzugehen.
Die Erwaehnung der Trunkenheitsfahrt vor ueber 20 Jahren ist auch nur gedacht, um zu erklaeren, warum ich ploetzlich mit dem Trinken aufgehoehrt habe.

In dem Sinne aufgehört, hast Du ja nie. Du hast gelernt, Autofahren und Trinken zu trennen und praktizierst das seitdem. In dem Fall kann man auch so vorgehen, das Du das mit dem Fahrradfahren und der Promillegrenze einfach nicht wusstest (so wie rund 90 % der Bevölkerung).

Verwenden darf der Gutachter das Geschehen vor 20 Jahren nicht mehr. Jetzt liegf es halt an Dir, ob Du das erwähnen willst. Und weiterhin solltest Du jetzt gezielt KT leben und ab jetzt auch ein Tagebuch führen. Außerdem eine Vermeidungsstrategie, das sowas mit dem Fahrrad nicht mehr vorkommt.
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

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5

03.10.2013, 13:08

Mit der beruehmten 6-Monatsfrist meinte ich nur, dass zwischen TF und MPU 6 Monate liegen muessen (wie man sowohl hier im Forum als auch bei den Beurteilungskriterien nachlesen kann) , da man nur mit dieser Mindestzeit kT glaubhaft nachweisen kann.

Wie koennte eine Vermeidungsstrategie aussehen, um Fahrradfahren unter zuviel Alkohol zu vermeiden.

Bis jetzt (innerhalb 4 Monaten) habe ich in meinem Trinktagebuch nur 2 Anlaesse dokumentiert, bei denen ich auch nur maximal 0,3 Promille hatte.
Wenn ich das ernsthaft durchziehe, komme ich garnicht in Gefahr, betrunken Fahrrad zu fahren.

Es koennte nur sein, dass zu wenige Anlaesse in meinem Trinktagebuch nicht ueberzeugend wirken.
Ich will aber auch nichts zusaetzlic erfinden.

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