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12.05.2016, 13:22

Alkoholfahrt 1,8 Promille

Hallo Zusammen,

ich bin letztes Jahr im Dezember nach der Weihnachtsfeier alkoholisiert Auto gefahren. Als ich mit meiner Kollegin die Feier verlassen habe ist sie mit meinem Auto gefahren (ebenfalls betrunken aber nicht ganz so stark wie ich) Als wir dann bei ihr angekommen sind, hatte sie mich zwar versucht zu überreden bei ihr zu übernachten doch ich ließ mich nicht überzeugen. Wir wohnen ca 10 km von einander entfernt ich muss mir wohl gedacht haben es würde schon gehen. Was ich mir aber tatsächlich dachte kann ich gar nicht mehr sagen denn ich hatte einen totalen Filmriss. Uns hat aber ihr Nachbar beim verabschieden gesehen und gemerkt dass wir beide ziemlich betrunken gewesen sind, daraufhin hat er die Polizei verständigt die mich dann ca 5 km später geschnappt hat. Ich kann mich wie geschildert nicht mehr an alles erinnern, ich weiss noch dass meine Atemkontrolle 1,5 Promille ergab und meine Blutwerte 1.8. Ich habe mich direkt an einen Verkehrsanwalt gewandt der mir keine große Hoffnung machte, er sagt ich soll mit mindestens 12 Monaten Sperre rechnen. Außerdem würde ich die MPU niemals bestehen wenn ich nicht für 12 Monate eine Abstinenz nachweisen kann. Schöne Sch... dachte ich mir. Naja, er hat dann nach 3 Monaten was ganz tolles für mich ausgehandelt und ich bekam tatsächlich 12 Monate Sperrfrist.

Ich habe im Dezember letzten Jahres sofort eine MPU Vorbereitung aufgesucht wurde dort kostenlos beraten und mir wurde nahe gelegt erst einmal das Urteil abzuwarten dass es sein könnte dass meine Sperrfrist kürzer ausfällt und ich gar keinen Abstinenznachweis in benötige. Ich konnte nicht so lange warten und meldete mich im Januar dort an, natürlich hatte ich noch keinen Urteil erhalten (mein Anwalt, hat sich da nicht so darum gekümmert) mir war es dennoch sehr wichtig diesen Monat nicht auch noch zu verlieren und sofort mit den Abstinenznachweisen anzufangen. Ich nehme an der Psychologischen Beratung teil, wir hatten ca 8 Einzelstunden. Es sieht für mich gut aus. An Alkohol denke ich nicht mehr, kann zum Glück von Zuhause arbeiten mein Mann unterstützt mich sehr. Meine Psychologin sagte dass ich höchstens noch 2 Stunden benötige und dann wäre ich reif für die Prüfung.

Ich habe nun eine neuen Anwalt der für mich eine Sperrfristverkürzung beantragt hat. Nächste Woche ist das Verfahren und ich bin schon sehr aufgeregt. Er macht mir Hoffnung und sagt dass wir eine Verkürzung hinbekommen, ich bin vorher niemals im Verkehr aufgefallen. Was er aber zu mir sagte hat mich aber etwas verwundert. Er sagte dass bei meinen Promillewerten eine Abstinenz gar nicht erforderlich sei eher KT. So jetzt habe ich etwas Schiss dass ich strategisch evtl etwas verkehrt unterwegs bin. Ich möchte gar keinen Alkohol trinken. So komme ich viel besser klar. Bevor das passiert ist habe ich ca 2 mal in der Woche Wein mit meinem Mann getrunken. Warum es auf der Weihnachtsfeier ausgeartet ist kann ich gar nicht sagen. Ich habe mit Wein gestartet aber die besagte Kollegin hat dann angefangen Kurze auszugeben. Das wurde mir dann aber am nächsten Tag erzählt, ich wusste es gar nicht mehr.

Lange Rede kurzer Sinn, Alkohol ist für mich Geschichte. Mich verunsichern nur völlig diese unterschiedliche Aussagen, ich werde weiterhin an dem Abstinenzprogramm teil nehmen in Hoffnung dass der Prüfer nicht denkt ich würde Mist erzählen. Ich weiss auch dass ich erst in 3 Monaten frühestens die MPU machen kann da ich noch nicht bei der Führerscheinstelle war, jetzt warte ich mal das Urteil ab.

Vielleicht hat Jemand hier sowas ähnliches erlebt und mag sich mit mir austauschen.
Zu meiner Person

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mark8568

"Dampfplauderer"

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2

16.05.2016, 14:05

Hallo Flowerpower :will

mir war es dennoch sehr wichtig diesen Monat nicht auch noch zu verlieren und sofort mit den Abstinenznachweisen anzufangen.
das war schon mal eine gute Idee
Meine Psychologin sagte dass ich höchstens noch 2 Stunden benötige und dann wäre ich reif für die Prüfung.
Wenn Du dich bei einer VPin vorbereitet hast, gehe ich erstmal davon aus, das dein Alkoholproblem aufgearbeitet ist, was man auch aus deinem Post gut herauslesen kann
Er macht mir Hoffnung und sagt dass wir eine Verkürzung hinbekommen
Wäre sinnvoll, wenn Du mit mindestens 6 Monaten AB in die MPU gehen willst
Er sagte dass bei meinen Promillewerten eine Abstinenz gar nicht erforderlich sei eher KT. So jetzt habe ich etwas Schiss dass ich strategisch evtl etwas verkehrt unterwegs bin
da hat er recht, die Möglichkeit KT besteht auch
Ich möchte gar keinen Alkohol trinken. So komme ich viel besser klar. Bevor das passiert ist habe ich ca 2 mal in der Woche Wein mit meinem Mann getrunken
aber andererseits hast Du ja innerlich schon deine Entscheidung getroffen, also bleib auch dabei
Lange Rede kurzer Sinn, Alkohol ist für mich Geschichte.
dann soll es so sein.
ich erst in 3 Monaten frühestens die MPU machen kann da ich noch nicht bei der Führerscheinstelle war, jetzt warte ich mal das Urteil ab.
Das Ersturteil ist ja schon ergangen, also kannst Du jederzeit hingehen und den FS neu bantragen. Die Sperrzeitverkärzung ist in dem Sinn kein neues Urteil, sondern eher sowas wie eine Bitte, der entsprochen werden kann oder nicht.
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup:

3

17.05.2016, 09:42

Hallo Mark8568,

danke für deine Nachricht, das Urteil haben wir nicht akzeptiert mein neuer Anwalt hat Einspruch eigelegt, deshalb muss ich nun abwarten wie der Richter nun am Donnerstag entscheidet. Dann werde ich zur FS gehen und alles weitere beantragen. Ich hoffe nur dass ich nicht noch bis Dezember warten muss, das ist beruflich nicht ganz so einfach. Wie ist es denn mit der MPU, angenommen ich mache diese ca 3 Monate vor Sperrfrist-Ablauf, wie sehen dass die Psychologen dort?

mark8568

"Dampfplauderer"

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4

17.05.2016, 21:44

das Urteil haben wir nicht akzeptiert mein neuer Anwalt hat Einspruch eigelegt, deshalb muss ich nun abwarten wie der Richter nun am Donnerstag entscheidet
Gut, bei einem Widerspruch sieht die Sache anders aus, ich bin von einer Sperrfristverkürzung ausgegangen. Wenn am Donnerstag Verhandlung ist, dann sollte das Urteil eigentlich zeitnah kommen.
Wie ist es denn mit der MPU, angenommen ich mache diese ca 3 Monate vor Sperrfrist-Ablauf, wie sehen dass die Psychologen dort?
Du kannst erst 3 Monate vor Sperrfristablauf einen neuen FS beantragen. Dann prüft die FsSt deinen Antrag und schickt Dir ein Schreiben, was alles gefordert wird. Da sollte normalerweise auch die Forderung kommen, eine positive MPU vorzulegen.

Erst ab diesem Schreiben kannst Du überhaupt eine MPU machen, da die FsSt erst mit diesem Schreiben die Fragestellung formuliert. Ohne diese Fragestellung ist keine MPU möglich, da das MPI ja nicht wissen kann, wie diese Fragestellung lautet.
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

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5

19.05.2016, 12:31

Hallo Zusammen,

komme gerade vom Gericht, meine Sperre ist verkürzt worden :tanz: . Im ersten Urteil endete die Sperrfrist im Dezember und nun Schon im Oktober. Mein Anwalt hat mit dem Richter folgendes besprochen. Ich würde im August/September in die MPU gehen und bei erfolgreichen bestehen würde die Sperrfrist aufgehoben werden das hört sich alles sehr positiv an vor allem, weil meine Psychologin in der letzten Sitzung sagte dass ich nach den nächsten 2 Sitzungen in die MPU kann. Ich bin sehr gespannt wie das alles nun laufen wird, ich werde auf jeden Fall bis zur Prüfung am Abstinenzprogramm teil nehmen und hoffen dass das alles für mich positiv ausgeht.

Habt einen schönen Tag noch

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