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  • »Onkel Tom« ist männlich
  • »Onkel Tom« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Wohnort: Oberursel

Beruf: Bauingenieur

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1

17.05.2016, 21:30

Alkoholfreies Bier bei Abstinenznachweis

Servus,
kurz einige Info's zu meiner Person...Ich bin 43 Jahre, Bauingenieur und eigentlich ganz vernünftig. Wie gesagt eigentlich...Der 09 Januar 2011 war einer jener Tage, an denen ich's definitiv nicht war. Da hatte ich meine Trunkenheitsfahrt mit 2,13 Promille BAK mit Unfallfolge. Es kam glücklicherweise niemand zu schaden..Die Straßenlaterne und mein Auto einmal ausgenommen..Bis heute empfinde ich diesen Umstand als meinen persönlichen Millionenjackpot.
Ich hab einen Vorbereitungskurs gemacht und bin 2013 in die erste Runde der MPU. Meine Scham war so gross das ich bzgl. meines Alkoholkonsums gelogen habe und damit logischerweise sang und klanglos durchgefallen bin. Eine Empfehlung zur Abstinenz als Grundlage eines positiven Gutachten gab es nicht.
2014 bin ich zur 2. MPU, hatte mich kritisch mit meinem Trinkverhalten auseinander gesetzt und hab der Psychologin mein innersten auf dem Silbertablett dargelegt und dachte mit KT eine vernünftige Strategie entwickelt zu haben.
Leider war das nicht der Fall... Auch diese MPU ging negativ aus...Allerdings weiß ich jetzt wenigsten woran ich bin....alkoholabstinenz ist das Schlüsselwort. Hierzu meine Frage:
Beim Abstinenznachweis über Urinproben, wird da der gelegentliche Genuss von alkoholfreien Weizenbier (ca 2x pro Monat 2 Bier) ein Problem, will sagen, kommt es zu einem positiven Test?
Für Eure Antworten und Anregung bin ich sehr dankbar..

mark8568

"Dampfplauderer"

  • »mark8568« ist männlich

Beiträge: 5 394

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Rentner

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2

17.05.2016, 21:37

Hallo Onkel Tom :will

Beim Abstinenznachweis über Urinproben, wird da der gelegentliche Genuss von alkoholfreien Weizenbier (ca 2x pro Monat 2 Bier) ein Problem, will sagen, kommt es zu einem positiven Test?
Auffallen dürfte das nicht, da zuwenig Alkohol drin ist.

Aber warum überhaupt alkoholfreies Bier? Mach Dir mal Gedanken, da kommt das Alkoholgedächtnis durch.

Erwähnen darfst Du das bei einer MPU auf keinen Fall
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup:

Psycho

Psycho

  • »Psycho« ist männlich

Beiträge: 3 817

Über mich: Ich arbeite seit knapp 20 Jahren auf dem Gebiet der professionelle MPU-Beratung. Falls jemand sich nicht mit dem "Zweitbesten" zufrieden geben will, sollte er mich kontaktieren.

Wohnort: Herne

Beruf: MPU-Berater

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3

18.05.2016, 11:46

Hi Onkel Tom!
Auch diese MPU ging negativ aus...Allerdings weiß ich jetzt wenigsten woran ich bin....alkoholabstinenz ist das Schlüsselwort
Wieso sollte das so sein? Im ersten Gutachten war auch keine Rede davon. Als Ersttäter muss keine Abstinenz eingehalten werden. Allerdings sollte ich wissen, warum (wozu) ich zB Alkfreies zu mir nehme.
Und als Abstinenzler: Warum kein KT?
Als KT´ler: Warum keine Abstinenz?

Besser wäre es, die beiden Gutachten mal genau durchzugehen und daraus ableiten, was nicht ok war.

ICH würde mir von niemandem vorschreiben, was ich für eine MPU tun MUSS. Es geht nur darum ,was Du wieso machst. Und vor allem wie lange.

Ist Dir klar, dass die Abstinenz lebenslang halten soll?
In diesem Sinne

Dipl.-Psych. Thomas Rock
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie
Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
02323 / 91 51 70 - 0
http://www.prompu.de
psycho@mpuforum.de
_____________________________________________
Der Mensch nimmt erst dann dir richtige Lösung,
wenn er vorher alle anderen ausprobiert hat.

  • »Onkel Tom« ist männlich
  • »Onkel Tom« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Wohnort: Oberursel

Beruf: Bauingenieur

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4

19.05.2016, 21:08

Servus,
Vielen Dank an Mark für die nette Aufnahme......
Der Begriff Alkoholgedächnis sagt mir nichts, aber ich kann mir vorstellen was damit gemeint ist. Generell muss ich sagen das ich nicht gegen gelegentlichen Alkoholkonsum bin, auch in meiner heutigen Situation. Wichtig ist doch, dass man seine Grenze kennst und für mich heisst das, meine Grenze hört dort auf wo die Grenze meiner Mitbürger anfängt.
Hochtrabende Worte ich weiß , aber ich lebe dies wirklich. Auch bis zu meiner Alkoholfahrt war das so...Bis zu jenem 09.01. hab ich das Auto stets stehen lassen, wenn ich mehr als 2 Bier getrunken hatte. Nicht nur des Führerscheinwillens sondern weil ich in meiner Zeit als Rettungssanitäter etliche Unfälle mit schweren Folgen gesehen habe, die auf Alkohol- oder Drogenkonsum zurück zu führen waren. An diesem Abend bin ich allerdings weit über meine Grenze und hab komplett die Selbstkontrolle verloren...Bis heute weiß ich nicht was ich mir gedacht habe als ich ins Auto stieg.
Mein persönliches Fazit ist...Ich darf nicht mehr soviel trinken, das ich auch nur in die Nähe der Grenze komme, an der ich meine Selbstbeherrschung verliere...Und dias heisst für mich 2-3 Bier...

Das hab ich dann über 2Jahre praktiziert und es kam nie vor, das ich dachte...och jetzt könntest Du aber weiter machen...so wie es vor der Alkoholfahrt der Fall war. Daher hatte ich eigentlich auch ein gutes Gefühl mit dem KT...

An Psycho:
Ich werde zeitnah mal beide Gutachten raus suchen und die entsprechenden Passagen zitieren..

Noch ein genereller Kommentar: es tut wirklich gut mit Menschen zu kommunizieren, die dasselbe hinter sich haben und kritisch, aber auch verständnisvoll reagieren.
Vielen Dank dafür...

Bis bald...

5

20.05.2016, 01:37

von mir auch herzlich willkommen

du schrubst:
Generell muss ich sagen das ich nicht gegen gelegentlichen Alkoholkonsum bin, auch in meiner heutigen Situation. Wichtig ist doch, dass man seine Grenze kennst und für mich heisst das, meine Grenze hört dort auf wo die Grenze meiner Mitbürger anfängt.
Hochtrabende Worte ich weiß , aber ich lebe dies wirklich.


heisst übersetzt, -du meinst, du überschreitest nicht die grenzen der norm, oder?

dann das:
das Auto stets stehen lassen, wenn ich mehr als 2 Bier getrunken hatte.


heisst übersetzt: öfter mal mehr als 2bier, oder? 1. frage: ist das noch in deiner norm deiner erwähnten mitbürger?

dann weiter:
Ich darf nicht mehr soviel trinken, das ich auch nur in die Nähe der Grenze komme, an der ich meine Selbstbeherrschung verliere...Und dias heisst für mich 2-3 Bier...


heisst übersetzt: jetzt trink ich immer noch mehr als 2 bier und finds für mich ok- oder?

stimmt das überein mit:
alkoholabstinenz ist das Schlüsselwort.


?????????????????????????????????????????????????????????
ist dir bewusst, das abstinenz 0 bier bedeutet?- und im regelfall für immer???

Da hatte ich meine Trunkenheitsfahrt mit 2,13 Promille BAK mit Unfallfolge.


achso, mit 2,13 promille zum ersten mal alkoholisiert gefahren?
stell dir mal selbstehrlich die frage ob evtl. bei so einer alkoholgewöhnung evtl. schon bei früheren fahrten evtl. nur alles gut gegangen ist???

hatte mich kritisch mit meinem Trinkverhalten auseinander gesetzt


so, wo liegt jetzt in deinen gesamtaussagen der fehler???

setz dich doch mal wirklich kritisch mit deinem trinkverhalten auseinander und versuch wenigstens die oben beschriebenen wiedersprüche auszumerzen,
musst doch zugeben, irgendwas passt doch da nicht zusammen...

stell dir die frage bei wievielen trinkanlässen und wie oft du jährlich diese in der norm deiner mitbürger liegenden 2-3 bier trinkst
(mittags, feierabend, kneipe, wenn besuch da, beim weggehen, richtfest, weihnachtsfeier, geburtstage, sylvester, fussball, baubesprechung ...etc.)

dann rechne noch den (so oft vergessenen) bierträger hinzu, den du evtl. 1x wöchentlich vom einkauf mitbringst-
der wird ja schliesslich auch nicht durch verdunstung leer.....

schreib dir das mal selber auf und du wirst über die sonst nicht bewusste häufung erstaunt sein...
-mir gings jedenfalls so und ich nehme an, da bin ich nicht der einzige)

die frage wie oft du wie beschrieben weit über diese `deine`grenze getrunken hast (wirklich nur dieses eine mal??)

klar kannst du auch mit kontrolliertem trinken an den start gehen, wär vielleicht sogar besser für dich
- falls du wie du schrubst eh nicht auf alkohol verzichten möchtest,
-aber dann musst du kt auch praktizieren, nachweisen und bei der mpu auch glaubwürdig vermitteln können..... lies mal hier im faq nach....

war nur ein denkanstoss meinerseits, aber mit einer konstruierten abstinenzgeschichte sehe ich da eher auch deine 3. mpu als schwierig an.

lieber in deinem fall kt, aber dann auch leben und durchziehen
(bei konstruierten geschichten läuft man schnell gefahr sich in wiedersprüche zu verwickeln)

..... dann dürfte einem positiven ergebnis kaum mehr was im wege stehen!!!

so, bin dann mal weg,
wird schon werden..........
:tuer:
lg, bartsimps

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