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19.12.2016, 22:39

TF mit 0,73 Promille

Hallo,

seit langem verfolge ich als Gast hier das Forum und habe nun den Mut gefasst, um euch meine Geschichte zu erzählen:

Am
27.08.2016 wurde ich bei einer Routinekontrolle mit 0,73 Promille
erwischt, dann auf dem Revier gewesen, sollte pusten, klappte nicht,
danach Doc zur Blutentnahme.
Ich gehe stark davon aus, dass die BAK
unter 0,7 Promille liegen sollte (3 Bier innerhalb von 1 stunde) und
Blutentnahme war ca. 1,5 Std danach.
Das war meine 2. TF und demnach habe ich mir einen Auszug aus dem KBA geholt und folgende Punkte werden aufgelistet:

1. Der Betroffene hat aufgrund einer Anordnung an einem besonderen Aufbauseminar teilgenommen (Tilgung: 25.01.2019)
2. 1 Punkt wegen Handy am Steuer (Tilfgung 27.05.2017)
3. Trunkenheitsfahrt 0,73 Promille (Tilgung: 21.10.2021)

Die 1. TF mit 0,88 Promille ist vollständig in Flensburg gelöscht.

Danach erhielt ich das folgende Schreiben:

Sehr geehrter Herr XX,

im Fahrzeugnisregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sind für Sie folgende Verkehrszuwiderhandlungen eingetragen:

- 21.10.2014 1 Punkt wegen dem Handy

- 5.10.2016 2 Punkte Alk am Steuer

Ebenfalls
ist aus dem Auszug zu entnehmen, dass Sie am 25.01.2014 an einem
besonderen Aufbauseminar für Fahranfänger gem. § 36 FeV teilgenommen
haben. Grund für die Teilnahme an dem besonderen Aufbauseminar war eine
von Ihnen begangene Zuwiderhandlung unter dem Einfluss von Alk gem. §
24a StVG.

Hat der Inhabber einer Fahrerlaubnis innerhalb der
Probezeit eine Zuwiderhandlung begangen, die nach §§ 315c Abs 1 Nr.1
Buchstabe a, 316, 323a des StBG oder nach § 24a Straßenverkehrsgesetz
rehctskräftig geahndet wurde, muss er, auch wenn noch andere
Verkehrszuwiderhandlungen begangen worden sind, an einem besonderen
Aufbauseminar teilnehmen.

Liegen Anzeichen für Alkoholmissbrauch
vor oder begründen sonst. Tatsachen die Annahme von Alkoholmissbrauch
bestehen erhebliche Bedenken gegen die charakterliche Eignung zum Führen
von Kraftfahrzeugen im öffentl. Straßenverkehr.

Gemäߧ 13 Nr. 2a
FeV können diese Bedenken nur durch die Beibringung eines med.-
psychologisches Gutachtens einer amtl. anerkannten Begutachtungsstelle
für Fahreignung ausgeräumt werden.

Zuvor gebe ich Ihnen Gelegenheit sich bis zum 15.12.2016 zur Sache zu äußern.

Ich
weise darauf hin, dass die Anordnung der MPU kostenpflichtig ist.
Sollte ich innerhalb der gesetzten Frist keine Nachricht hören, werde
ich nach Aktenlage entscheiden.

Hinweis: eine Verzichtungserklärung freiwillig auf die Fahrerlaubnis zu verzichten.

So, meine Frage wäre:

Da die 1. TF nicht mehr ersichtbar ist, kann die FSST doch nicht folgern, dass ich wegen Verstoß § 24a unter Alkohol daran teilgenommen habe.
Ich habe die SB bereits hingewiesen, dass Sie die 1. TF aus der Akte löschen soll, jedoch meint, dass aufgrund des besoneres Aufbauseminars bleiben müsse.
Nach § 29 Abs. 7 Satz 1 StVG gilt:
„Ist eine Eintragung im
Fahreignungsregister gelöscht, dürfen die Tat und die Entscheidung dem
Betroffenen für die Zwecke des § 28 Absatz 2 nicht mehr vorgehalten und
nicht zu seinem Nachteil verwertet werden.“
was soll ich tun?
Ist die Anordnung rechtmäßig?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Vielen Danki´im Voraus.

mark8568

"Dampfplauderer"

  • »mark8568« ist männlich

Beiträge: 5 394

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Rentner

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2

20.12.2016, 09:47

Hallo Gfb-59 :will

Ist die Anordnung rechtmäßig?
ja,weil
. Der Betroffene hat aufgrund einer Anordnung an einem besonderen Aufbauseminar teilgenommen (Tilgung: 25.01.2019)

3. Trunkenheitsfahrt 0,73 Promille (Tilgung: 21.10.2021)

dfie erste TF noch aktenkundig ist und Du aufgrund dessen an dem Aufbauseminar teilgenommen hast. Somit war die bis 2019 verwertbar.

was soll ich tun?

Auf die MPU vorbereiten
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

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Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup: